Das heutige Gasthaus „Alt Sayn“ und seine Geschichte

eine historische Zusammenstellung des © Heimatarchiv Sayn Peter Siebenmorgen
Stand: 19.08.2003

Nr.

Inhaber/Pächter

Daten

Name

01

Wilhelm Richartz

(als Eigentümer)

Konzession ab 09.02.1870

Gaststätte Richartz

02

Witwe Wilhelm Richartz

(als Eigentümer)

seit 1903 (oder früher)      

Gaststätte Richartz

03

Eduard Schumann

(als Eigentümer)           

ab 01.03.1907

Gasthaus Schumann

04

Hubert Backhaus

(Kauf vom 19.August 1919)

ab 22.08.1919

Gastwirtschaft und Metzgerei Backhaus

05

Nikolaus Aloys Hardy

(als Eigentümer, gekauft von der Nette-Brauerei)

ab 01.04.1934        

Gaststätte Hardy

06

Günter und Rita Becker, geb. Bösch aus Vallendar        

(als Pächter von Hildegard Schwarz)

ab 13.10.1971

bis 14.10.1976

Gaststätte Hardy

07

Hartmut Wächter

(als Pächter von Hildegard Schwarz)

ab 24.06.1982

bis 23.09.1982

Gaststätte Hardy

08

Hildegard Schwarz, geb. Hardy

(als Eigentümerin, verkauft an Erich Wiegershausen)

ab 15.10.1976

bis 17.06.1984

Gaststätte Hardy

09

Peter und Erika Koll, geb. Schmitt        

(als Pächter der Firma Wiegershausen)

ab 30.10.1984

bis 1986

Gasthaus Alt-Sayn

10

Erika Koll und Friedel Bernardi

(als Pächter der Firma Wiegershausen)

bis 01.August 1987

Gasthaus Alt-Sayn

11

Ingeborg Wiegershausen, geb. Wieder (als Wirte: „Marianne und Viktor“)

(als Eigentümer)

ab 03.02.1988

bis 03.03.1988

Gaststätte Alt-Sayn

12

Karin Brandt

(als Pächter der Firma Wiegershausen)

ab 04.03.1988

bis 14.12.1988

Gaststätte Alt-Sayn

13

Werner und Anita Müller (als Pächter der Firma Wiegershausen)

ab 24.01.1989

bis 01.01.1994        

Gaststätte Alt-Sayn

14

Rosanna Vitadello, geb. Poggi

(als Pächter der IVB Immobilien Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft mbH in Bendorf)

ab 20.01.1994

bis 15.09.1994

Ristorante  San Marino

15

Daniela Federico, geb. Maccaglia

(als Geschäftsführerin des MACC Gastronomie- und Veranstaltungsservice)

(als Pächter der IVB Immobilien Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft mbH in Bendorf)

ab 07.10.1994

bis 31.07.1995

Gaststätte

„Zum Raubritter“

16

Michael Wolfermann

(als Pächter der IVB Immobilien Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft mbH in Bendorf)

ab 01.08.1995

bis 01.12.1995

Gaststätte

„Zum Raubritter“

17

Thomas Müller

( als Geschäftsführer der Firma Gastro Team GmbH)

(als Pächter der IVB Immobilien Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft mbH in Bendorf)

ab 25.04.1996

bis 12.09.1996

Gaststätte

„Zum Raubritter“

18

Lucia Barreira, geb. Sirena

(als Pächter der IVB Immobilien Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft mbH in Bendorf)

ab 13.09.1996

bis 27.02.1997

Pizzeria Aetna

19

Werner und Anita Müller

(als Eigentümer)

ab 05.10.2001        

Gasthaus Alt Sayn

 

09.Februar 1870

Abschrift eines Erlaubnisscheins

 

Erlaubnisschein

für Wilhelm Richartz zu Sayn um „die Gastwirtschaft“ in seinem zu Sayn gelegenen Wohnhaus No. 43 zu betreiben.

Gegenwärtiger Erlaubnisschein ist nur für die benannte Person und das bezeichnete Lokal gültig. Erteilt in Gemäßheit der Allerhöchsten Cabinettsordre vom 7.Februar 1835.

 

Koblenz, den 9.ten Februar 1870

Der Königliche Landrat

Unterschrift

 

 

1896

Im Juni wurde im Lokal der Witwe Richartz, später Gasthaus „Hardy“ in der Abteistraße der Verein „Rauchclub ‘Blaue Wolke’“ gegründet und am 13.Juni sogar polizeilich genehmigt. Als Gründer sind Joseph Becker, Michael Meurer, Adolf Meurer, Wilhelm Sander, Wilhelm Drescher, Johann Richartz, Johann Hermann, Valentin Schmitt, Emanuel Drescher, Philipp Häser und Christian Löhr verzeichnet. Joseph Becker wurde einstimmig zum Präsidenten gewählt.

 

27.Juni 1896

Die erste Generalversammlung der Mitglieder findet in der Gaststätte Richartz statt.

Es wurde beschlossen, ein Pfeifenregal beim Schreiner Holzinger zu beauftragen, des weiteren sollten zwei Stempel produziert werden und Quittungskarten als Beleg für gezahlte Beiträge sollten gedruckt werden. Ebenfalls sollten zwei Tabaksdosen und zwei Sorten Tabak angeschafft werden. Die Sayner Hütte produzierte seinerzeit solche Frischebehälter. Für Rollentabak wurden große Tontöpfe genutzt. Die benutzten, überlangen Pfeifen, sollten auf Kosten der Mitglieder gekauft werden. Im August des Jahres zählte der Verein bereits über dreißig aktive Raucher. Am Mittwoch und Samstag wurde gemeinsam abends geraucht und selbstverständlich wurden auch Neuigkeiten ausgetauscht. Hierbei mundete das Bier der Brauerei Hünermann, dass bei Richartz in Glasseideln mit Zinndeckel ausgeschenkt wurde.

 

Besonders waren die sehr langen „Reservistenpfeifen“, die aus Kirschbaumholz hergestellt worden sein sollen. Die Pfeifen hatten eine Gesamtlänge von rund anderthalb Metern, wie ein altes Foto zeigt. Der Pfeifenkopf selbst wurde aus Ton oder Porzellan gefertigt und war oftmals bunt bemalt. Hier waren Soldaten-, aber auch Wald- und Flurbilder sehr beliebt.

Verschlossen wurde der Pfeifenkopf mit einem Deckel, der mittels einer Schnur, die entlang dem Pfeifenrohr befestigt wurde, zum Mundstück führte. So konnte der Raucher den Blechdeckel öffnen oder schließen, ohne sich zu bücken. Eine weitere Bezeichnung nennt sie „Spitzpfeifen“, da sie am unteren Ende eine Metallspitze hatten, die einen guten Halt im Holzfußboden garantierte.

 

04.12.1903

Die Übertretung der Polizeistunde im Gasthaus Richartz wird mit 3 Mark geahndet

 

09.12.1905

Schreiben der Stadt an die Witwe Wilhelm Richartz

 

„... Bei einer polizeilichen Revision Ihrer Gastwirtschaft ist gestellt worden, dass Sie nicht , wie dieses für jede Gastwirtschaft vorgeschrieben ist, 3 Zimmer zur Aufnahme von Fremden eingerichtet haben. Sie werden hiermit aufgefordert, diese 3 Zimmer sofort, spätestens aber innerhalb einer Woche nach Zustellung dieses Schreibens einzurichten und dauernd zur Aufnahme von Fremden bereit zu halten, wobei ich jetzt schon bemerke, dass das von Ihnen als Fremdenzimmer bezeichnete Dachstübchen als solches nicht in Frage kommen kann. ...“

 

07.August 1908

an „die Witwe Richartz ergeht folgende Aufforderung lt. Verfügung des Königlichen Landrates bezüglich des Saales: 1.) die Saaltüren sind inwendig mit der Aufschrift Ausgang zu versehen. 2.) die als Ausgang benutze und nach innen aufschlagende Nebentüre ist nach außen aufschlagend auszurichten, 3.) die Schwungstufen in der zum Saale führenden Treppe sind unzulässig, wenn die schmalste Stelle nicht 28 cm Auftritt hat. Die Treppe ist entsprechend umzubauen und erhält am besten unten Schwungstufen mit genügend Auftritt und oben ein Podest und geraden Treppenarm. Ferner ist die Untersicht zu verputzen. Ferner ist ein zweiter, nur für Frauen bestimmter, Abort zu errichten. ...“

 

11.09.1911

Der Kreis-Ausschuss des Landkreises Koblenz beschließt (mit seinen Mitgliedern Landrat von Stedman als Vorsitzender, Herrn Doetsch aus Kärlich, Herrn Caspers aus Bubenheim, Herrn Remy aus Bendorf, Herrn Heddesdorff aus Winningen, Herrn Itschert aus Vallendar und Herrn Kaumanns aus Ehrenbreitstein). Der Gastwirt Eduard Schumann aus Sayn hatte gegen die Gemeinde- und Ortspolizeibehörde von Sayn wegen des Baus einer Kegelbahn geklagt. Im Namen des Königs wurde die beantragte Erlaubnis erteilt. Der Wert des Streitgegenstandes wurde auf 625 Mark festgelegt. Er stellte am 24.08.1911 den Antrag auf Erweiterung des Wirtschaftsbetriebes auf die neuerbaute Kegelbahn, dies wurde von der Polizeiverwaltung abgelehnt. In einer mündlichen Verhandlung legte der Kläger vor, dass die Nachbarn sich nicht durch den Betrieb der Kegelbahn belästigt fühlen. In Sayn waren derzeit vier Kegelbahnen in Betrieb (2 davon allerdings nicht öffentlich).

 

1914

Anzeige in der „Sayn-Mülhofener Zeitung“

 

Gasthof Schumann, Sayn

Fastnacht-Sonntag und -Dienstag - von Nachmittags 4 Uhr ab -

Grosse Tanzmusik

Mache besonders auf meinen spiegelglatten Tanzboden aufmerksam.

Es ladet ergebenst ein.

Eduard Schumann

 

19.August 1919

Hubert Backhaus und seine Frau Maria, geb. Görgen, erwerben den Besitz (lt. Grundbuch der Gemeinde Sayn Band 23 Blatt 1058 mit der Katasterbezeichnung Flur 2, Nr. 206, Nr. 205 und 610).

„Das ganze Besitztum liegt an der Kirchstraße im Mittelpunkt des Ortes Sayn und in einer Entfernung von ca. 120 m. in der Luftlinie gemessen vom nächstliegenden Restaurationsgebäude entfernt. Die Kirchstraße (heute Abteistraße, 2003) ist eine gut gepflasterte durchschnittlich 4,25 m breite Dorfstraße mit geschlossener Bebauung und Gaslichtbeleuchtung). ... Das Gebäude hat drei Kellerräume, von denen 2 vom Erdgeschoss und einer vom Obergeschoss zugänglich und alle in den Berg tunnelartig eingebaut sind. Ferner ein Erd-, ein Ober- und eine Dachgeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich außer dem Treppenhaus und 2 Restaurationsräumen 1 Küche und 1 Fleischverkaufsladen. Die lichte Höhe beträgt 270 cm. Ein Abort für Herren und das Pissoir befinden sich im Hof. Im Obergeschoss befindet sich der Saal und ein Abort für Damen. Der Saal hat eine Grundfläche von 118 qm. ... Im Dachstock sind die Wohnung des Wirtes, 3 Fremdenzimmer und Kegelbahn, die sowohl durch die Geschosstreppe als auch vom Nippes zugänglich sind. ...“

 

1926

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Gastwirtschaft und Metzgerei

Hubert Backhaus

Kirchstraße

Spezialität: 1a Hausmacher.

Warme Speisen zu jeder Tageszeit

ff.    Weine  

Nette-Bräu

 

1926

Hubert Backhaus schreibt: „Sehen, Staunen. Auf zur Sayner Kirmes“ mit Freier Tanzmusik zum ersten Male ausgeführt von der berühmten Tanz-Sport-Kapelle vom Koblenzer Hof unter persönlicher Leitung von Herrn Kapellmeister Hans Rösgen am Samstag abend.

 

30.Oktober 1931

Schriftstück aus dem Archiv

 

„... Der Ortsteil Bendorf-Sayn hat bei 2459 Einwohnern 17 Gast- und Schankwirtschaften. Von diesen 17 Wirtschaften ist die hier in Frage kommende eine der unrentabelsten. ... Die Nette-Brauerei in Weißenthurm hat ... das Anwesen ... erworben und sucht es nun wieder an den Mann zu bringen. ... In der Zeit vom 1.1. bis 30.09.1931 sind insgesamt 16 hl Bier verkauft worden. ....

 

16.Juli 1934

Baubeschreibung des Objektes durch den Sayner Architekten Franz Bernardi

 

„... Das Gebäude hat drei Kellerräume, von denen 2 vom Erdgeschoss und einer vom Obergeschoss zugängig und all in den Berg tunnelartig eingebaut sind. Ferner ein Erd-, ein Ober- und ein Dachgeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich außer dem Treppenhaus & 2 Restaurationsräumen, 1 Küche und ein Fleischverkaufsladen. Die Lichthöhe beträgt 2,70 m. Ein Abort für Herren & ein Abort für Damen, je mit Aufschrift außen kenntlich gemacht und das Pissoir befinden sich im überdeckten Hofraum. Anschließend durch einen besonderen Verbindungsflur getrennt ist das Kühlhaus, der Schlachtraum & Maschinenraum angeordnet. ...“

 

24.Juli 1934

Schreiben des Bürgermeisters aus Bendorf an den Kreisausschuss in Koblenz

 

„... In dem Hause Kirchstraße 62 wird bereits seit 1870 eine Gastwirtschaft betrieben. Seitdem hat das Haus nur dreimal den Besitzer gewechselt, und der letzte Konzessionsinhaber Hubert Backhaus hatte die Konzession seit 08.04.1920. ... Ein allgemeines öffentliches Interesse und Bedürfnis an dem Weiterbestehen dieser bereits seit über 60 Jahren in günstiger Lage betriebenen Wirtschaft kann deshalb unbedenklich bejaht werden. Der neue Eigentümer des Hauses, der Metzger Aloys Hardy, hat seit 27.4.(19)34 die vorläufige Schankerlaubnis. ... Ertrag der Gastwirtschaft: 400 RM. ...“

 

ohne Datum

Notiz des Kreisverwaltungsgericht in Koblenz, Der Landrat

 

„... Der Antragsteller Aloys Hardy ... mit gleichzeitiger räumlicher Erweiterung durch Vergrößerung des Saales um mehr als 1/3 des bisherigen Betriebsumfanges in den Räumen und Plätzen des in Bendorf-Sayn, Kirchstraße 62 belegenen Hausgrundstückes in einem Gesellschaftszimmer, 1 Gaststube, 1 Saal, 3 Fremdenzimmer, 2 Vorraum, nach Maßgabe der eingereichten Zeichnung.

 

03.07.1935

Erlaubnisurkunde für Herrn Alois Hardy zum Betriebe einer Gastwirtschaft (Ausschank von Wein, Bier, Branntwein und alkoholfreien Getränken) und zur Fremdenbeherbergung.

 

06.03.1936

Polizeiliche Verfügung an Herrn Alois Hardy vom Bürgermeister der Stadt Bendorf

 

„... Die Schlachthausanlage im Hause Bendorf-Sayn Kirchstr. 62 ist mit Rücksicht auf ihren baulichen Zustand nicht konzessionsfähig, da sie den an eine Schlachthausanlage zu stellenden Anforderungen nicht entspricht. Aus gesundheitspolizeilichen Gründen kann auch die Verarbeitung von Fleischwaren in diesem Schlachtraum nicht gestattet werden. ... wird Ihnen hiermit mit sofortiger Wirkung untersagt, in Ihrem Schlachtraum Schlachtungen vorzunehmen und Fleischwaren zu verarbeiten. ...“

 

31.08.1936

Notiz des Kriminal-Assistenten

 

„... Bestellt erscheint der Metzgermeister Alois Hardy, 28 Jahre alt, ... und erklärt: Die Verpflichtungserklärung, wonach ich von weiteren Schlachtungen in meinem Schlachthause Abstand nehmen soll, kann ich nicht eingehen bzw. unterschreiben. Es steht mir kein anderes Schlachthaus zur Verfügung und ich sehe mich gezwungen, weiter in diesem Schlachthaus zu schlachten. ... In Sayn befindet sich mit Ausnahme des Schlachthauses von dem Juden (Moritz) Herz kein weiteres Schlachthaus. Zur Aufrechterhaltung meines Betriebes bin ich gezwungen mein Schlachthaus zu gebrauchen. Das Schlachthaus steht im Eigentum der Brauerei zur Nette in Weißenthurm. Diese ist nicht gewillt, das Schlachthaus den gesetzlichen Vorschriften entsprechend einzurichten. ...“

 

06.02.1938

Die erste Sitzung der Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn e.V. findet mit dem Präsidenten Hans Wagner statt

 

Während des zweiten Weltkrieges

lt. mündlicher Auskunft von Hildegard Hardy wurde der Saal beschlagnahmt, hier wurde ein Lager des Lazaretts eingerichtet. Das Institut Fendel und die Koblenzer Post wurden evakuiert und von Hildegard Hardys Mutter verköstigt.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg

Der „Radfahr-Verein 07“ lebte nochmals kurz auf. Einige der früheren Mitglieder, Anton Schmalenbach,  trainierte die neue Gruppe im Saal der Gaststätte „Hardy“ in der Abteistraße. Acht Personen fuhren mit beim Saalfahren. Unter ihnen Josef Friedhofen, Josef Schmidt, Gerd Mangner, Rolf Hilgers, Fritz Pösch und Heinz Siebenmorgen. Lange blieb die Gruppe aber leider nicht zusammen. Die Räder wurden später dann für einen Sayner Karnevalszug umgebaut.

 

1946

Schulspeisung in der Metzgerei Hardy für Volksschüler.

 

Ca. 1950

die „Bauernbälle“ des Männergesangvereins finden im Saal „Hardy“ statt.

 

1951

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Fastnacht-Sonntag 19.11 Uhr

Großes Masken-Treiben

der Kirmes- und Karnevalsgesellschaft 1937 Sayn e.V.

im Saale Hardy

 

02.02.1952

Der Präsident Ernst Zänkert der KG 1937 Sayn e.V. präsentiert den Schlachtruf „SäBaLä“, hierfür halten die Mitglieder des „Amazonencorps“ die einzelnen Buchstaben in die Höhe.

 

1953

Das Gasthaus Hardy präsentiert den „SäBaLä-Riesling“, das Etikett wurde von Ernst Zänkert entworfen.

 

1953

Jahrgangspräsident Siegfried Hardy eröffnet die Kirmes mit einem humorgewürzten, gereimten Vortrag.  Er fuhr mit einer Kutsche zum Kirmesplatz, da er sich zwei Tage vor der Kirmes beim Schlachten mit dem Messer verletzt hatte (ein Stich in den Bauch). Der Gasthof „Hardy“ wartete auf mit der 6-Mann-Kapelle Heinz Stein.

 

1955

Die Karnevalsgesellschaft baute von der Bühne in den Saal eine Rutsche - eine Idee von Jean Siebenmorgen und Willi Weber, um mehr Gäste anzulocken - eine besondere Gaudi.

 

1955

Wie alljährlich, so feiern auch heute abend die Kirmes-Jungen und Mädchen ihren Eröffnungsball bei Hardys, hierzu lade ich Euch alle recht herzlich ein unter dem Motto:

Ob von Sään - Bendorf oder ganz weit här,

alles kimmt heut bei Hardys Klär!!!!!!

 

10.03.1956 (bis 1963)

Werbeanzeige in der „Bendorfer Zeitung“

 

FILM-THEATER SAYN

Heute Samstag ERÖFFNUNG! ERÖFFNUNG!

Samstag und Sonntag, 20 Uhr

Fernandel der unfreiwillige Fallschirmjäger

Samstag Spätvorstellung 22 Uhr: „SANGAREE“

 

1956 bis 1963

Eröffnung der „Lichtspiele Sayn

Kinobetrieb

 

Die beiden Filmprojektoren, ein altes Grammphon blieben auch nach der Schließung des Kinos noch über 20 Jahre erhalten. Hans Lichtenhagen und Horst Schwarz waren Filmvorführer. „Bauer B 51 rechts und links“, so zeigen die Typenschilder die Namen an. 60 kg wog so ein Projektor. Gezeigt werden konnte Filme mit einer Breite von 36 mm. Mehr als 20.000 DM wurde für das Ensemble früher bezahlt. Klara und Hilde Hardy saßen an der Kasse. Überliefert ist der Besuch zahlreicher Sayner, darunter auch Prinz Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn mit seiner Erzieherin. „Quax der Bruchpilot“, „Vom Winde verweht“ und „Grün ist die Heide“ waren Filme, die hier flimmerten.

 

Dabei mussten alle 20 Minuten die Filmspulen getauscht werden, es wurde abwechselnd auf beiden Projektoren gezeigt, damit das Publikum den Wechsel nicht bemerkte. Der Eintritt kostete, je nach Sitzplatz, zwischen 80 Pfennigen und 2,50 DM.

 

1959

Die „SäBaLä’ner“ boten vier Stunden lang Frohsinn und gute Laune bei ihrer großen Prunksitzung. Die Leitung der Sitzungen oblag Fritz Pohlmann und Hans Kurth (in Vertretung des langjährigen Präsidenten Simon Horn). Fritz Pohlmann begrüßte in Reimform, der Elferrat zeigte sich in schmucken schwarzen Anzügen. Hans Kurth stieg als Protokoller in Bütt, ihm folgte Hansi Schuster und schilderte sein Leben als „armes Möhnenkind“. Fritz Schneiders Lebenslauf schloss sich an. Als „Wahrer Jakob“ brillierte Herbert Baukelmann, Christian Rath bot den Vortrag „Bat en Quatsch“. Karl Bernardi schilderte seine Abenteuer mit einem Knirps und Hans Kurth stieg als „Die doof Nuss“ in die Bütt. Ihre Erlebnisse als „Arm Dir“ erzählte Hildegard Hardy-Schwarz, ehe das Duo Rust-Pohlmann mit dem ungleichen Liebespaar „Charlotte und Leopold“ den Saal zum Kochen brachte. Peter Würgest trat flott als Reisewerbeleiter für ein „Wochenende im Weltall“ auf. Fritz Pohlmann überzeugte als Doktor. Die Moritatensänger-Altmeister Jean Siebenmorgen und Christian Rath glossierten das Lokalgeschehen. Alterspräsident Jean Siebenmorgen zeichnete Fritz Pohlmann mit den Großorden der Gesellschaft aus, Hans Kurth wurde als zweiter Präsident ausgezeichnet.

 

1959

Die Kirmesjahrgänge treffen sich Samstags, am 25.4.1959 im Café Geisbüsch. Sie holten den Präsidenten Paul Dietz und Präsidentin Klara Hardy ab. Die Bendorfer Zeitung ehrt Simon Horn als „Organisator und Vater der Kirmesjugend“. Um 17.30 Uhr beginnt der Festumzug vom Vereinslokal „Hardy“, wo später am Abend auch der Eröffnungsball stattfindet.

 

1960

Simon Horn präsentierte das närrische Feuerwerk der Sayner als Präsident in „Hardys Saal“. Hans Kurth hielt Rückblick als Protokoller. Ortwin Krings ging als „Irrer“ in die Bütt, Christian Rath als „Urangräber“. „Maria vom Waldfrieden“ wurde als neue Obermöhn vorgestellt. Höhepunkt war nach Herbert Baukelmann mit „Mein Hütche“ der Vortrag von „Charlotte und Leopold“ von Erika Rust und Fritz Pohlmann. Hermann Harbig trat als temperamentvoller „Schuljunge“ auf. Der Nachwuchs überzeugte mit H. Bamberg und W. Schneider als „Schütze Pimpelhuber und Feldwebel Überstreng“. Hans Kurth trat wieder als „Doofer“ auf. Auch Wirtin  Hildegard Hardy-Schwarz ließ es sich nicht nehmen und schilderte den „Spuk in der Nacht“. Lokales gab es von Maria Keßler-Horn und Hedwig Drescher als „Bäckergeselle und Metzgerbursche“. Was beim „Kauf eines Häuschens“ in Alt-Sayn alles passieren kann, berichtete Heimatdichter Fritz Pohlmann.

 

1964

Zur Kirmes präsentiert sich auf das Gasthaus „Hardy“ mit renoviertem Saal ...

 

1969

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Werbeschriftzug Königsbacher

GASTSTÄTTE HARDY

Inhaber: Klara Hardy

 

Vereinslokal des Spielmannszuges 1949 Sayn

Männergesangverein - Freiw. Feuerwehr - Karnevalsgesellschaft

Möhnenvereinigung

 

GUTE KÜCHE - GEPFLEGTE GETRÄNKE

VEREINSZIMMER - GROSSER SAAL - ZELTAUSSCHANK

 

09.09.1971

Pachtvertrag zwischen Hildegard Schwarz und Günter Becker mit Frau Rita vom 15.Oktober 1971 bis 14.Oktober 1976. über 1 Gastraum, 1 Nebenraum, 1 Saal, 1 Küche, 1 Abstellraum, 1 Bierkeller und 2 Kellerräume, 1 Herren- und 1 Damentoilette, 2 Schlafzimmer mit Waschbecken, 1 Schlafzimmer, 1 Bad mit Ausgabeschalter, 1 Weinkeller neben dem Saal. Auflage ist die Weiterführung des Namens „Gaststätte Hardy“.

 

11.02.1972

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn (die erste bei „Hardy“, vorher bereits im „Gräflichen Weingarten“, bei „Sieberts“, im Pfarrhaus, im „Jägerhof“)

 

1973

Der Saal brennt einen Tag nach der zweiten Sitzung der Karnevalsgesellschaft ab, damit auch viele Requisiten der KG 1937 Sayn e.V. Daraufhin stellte Bürgermeister Karl Schön, da weitere Veranstaltungen - Möhnensitzung und Kostümbälle -  geplant waren, kurzfristig die Turnhalle in Sayn zur Verfügung. Innerhalb von drei Tagen wurde dort ein karnevalistischer „Festsaal“ geschaffen.

 

09. und 16.02.1974

Da die Mehrzweckhalle in Sayn nicht rechtzeitig fertig wurde, „Hardy’s Saal“ aber wieder renoviert war, fanden die Sitzung wieder an altgewohnter Stelle statt. Das 25. Kinderprinzenpaar wurde mit Prinz Michael I. (Schneider) und Prinzessin Bärbel I. (Kurth) gefeiert. Es sind die letzten KG-Sitzungen in „Ahl Sään“, ab 1975 feiern die Narren in der Turnhalle.

 

30.01.1978

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Frohsinn, Freude und Humor - Fassenacht beim Kirchenchor!“

 

09.02.1979

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Potzdonner und Gewitter - wir feiern schon als widder!“

 

09.02.1980

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Der Kirchenchor der macht sich - auch 1980!“

 

20.02.1981

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Offm Spetzje hucke und runnergucke

 

12.02.1982

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Ditt un Datt off Sääner Platt“

 

02.06.1982

Pachtvertrag zwischen Hildegard Schwarz und Hartmut Wächter

 

Über Gaststätte, Nebenraum, Küche, Saal, Schlafzimmer, 2 Wohnräume, Dusche und WC zur Führung einer Bierwirtschaft und Speisegaststätte unter dem Namen „Gaststätte Hardy“. Das Pachtverhältnis wird vom 15.Juni 1982 bis 14.Juni 1987 geschlossen.

 

04.02.1983

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Knuddlkitt aus der Bitt“

 

14.02.1983

Bauernball des Männergesangverein Sayn im Saal

 

30.April 1983

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Zur Sayner Kirmes laden herzlich Horst und Hildegard ein

Gaststätte „Hardy“

Bes. H. Schwarz

Abteistraße 41. - Tel. 02622/2560 - 5413 Bendorf-Sayn

Aus Küche und Keller das Beste

 

Dezember 1983

50. Geburtstag der Wirtin Hildegard Schwarz

 

Mehr als 250 Gäste feiern im Gasthaus „Hardy“. Die Sayner Vereine sorgten für Volksfeststimmung und unterhielten mit karnevalistischen Einlagen. Der Männergesangverein ernannte die bisherige Vereinswirtin zur „Vereinsmutter“. Auch der Spielmannszug Sayn brachte ein Ständchen, es gratulierten die Karnevalisten aus Sayn, die Möhnen aus Sayn und Bendorf, der Montagsstammtische, die Sayner Schützen, der Kegelclub „Die lustigen Vögel“, der Kirchenchor Sayn und die Jahrgangskameraden des Jahrganges 1933.

 

17.02.1984

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Mer soll et net fier miehlich haale!“

2. Vorsitzende Renate Holler begrüßte die Gäste, der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Moderation liegt in den bewährten Händen von Fritz Pohlmann. Die jüngste Sängerin des Chores brilliert den Vortrag „Meine Babba es e Ass!“. Ihr Bruder Volker brachte den „Punker“-Vortrag. Der „Bomberboxclub vom Kirchenchor“ besteht aus Rosel Engel, Marianne Hahn, Liesel Köther und Monika Krupp. Auch Hedi Scholtyssek überzeugt mit ihrem Vortrag. Katharina Siebenmorgen hatte die Eigen- und Unarten der Chormitglieder studiert. Fritz Pohlmannn brachte die Lachmuskeln als Kapitän zu Höchstformen. Wolfgang Heinzen berichtete vom Umzug aus dem Vorjahr. Zum ersten mal trat Christoph Ahlbach auf aus dem Orden der Salesianer als singender Küster. Doof und Dööfchen sind die Gebrüder Specht aus Bendorf. „Hardys Hildegard“  ist die Frau des Scheichs „Iben Hadschi“.

 

12.10.1984

Pachtvertrag zwischen den Eheleuten Erich und Ingeborg Wiegershausen (als Besitzer, sie haben das Anwesen von Hildegard Schwarz erworben) und den Eheleuten Peter und Erika Koll.

 

Verpachtet werden die Gaststätte „Alt Sayn“ mit Pächterwohnung (3 Zimmer, Bad mit WC) und die Gaststätte (1 Gastraum mit Nebenraum, Küche, Damen- und Herren-WC, 1 Saal mit Nebenraum, Einstellplatz für PKW, Bierkeller“).

 

30.Oktober 1984

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Neueröffnung  ehemalige Gaststätte „Hardy“ jetzt

GASTHAUS Alt Sayn

Bendorf-Sayn, Abteistraße 41

heute, Dienstag, den 30.Oktober 1984 ab 14.00 Uhr

Nach völliger Renovierung von Küche und Gaststätte sind wir in der Lage, unsere Kunden mit einem gut bürgerlichen Speiseplan zu verwöhnen.

 

IM AUSSCHANK:

n     Weine von Rhein und Mosel sowie

n     trockene und halbtrockene Qualitäts- und Kabinettweine.

n     Original Paulaner-München Spezialitäten

n     Pils und Salvator vom Fass

 

Ein ebenfalls großer Saal für Vereine, abtrennbar für Familienfeiern, steht auf Wunsch zur Verfügung.

Es freut sich auf Ihren Besuch: Erika und Peter Koll

Gebietslieferant der Paulaner-Salvator-Thomasbräu AG, München:

Erich Wiegershausen

Bierverlag, Getränkefachgroßhandel für die Gastronomie und Zeltverleih

5413 Bendorf - Rheinpfad 1-3 - Telefon 02622/4312, Schriftzug PAULANER

 

01.02.1985

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Alt un jung, korz un klään - Fassenacht en unserem Sään

 

31.01.1986

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Iss de Zeit auch korz bemesse - Fassenacht dun mir net vergesse!“

 

14.Februar 1986

Gründung der „Sayner Heimatfreunde“ im „Nebenzimmer“. Die „Sayner Heimatfreunde“ werden ein Zusammenschluss aus interessierten Sayner Bürgern. Unter den 21 Gründungsmitgliedern ist auch die ehemalige Wirtin Hildegard Schwarz.

 

1986

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Gasthaus „Alt Sayn

Abteistraße 41 - 5413 Bendorf-Sayn - Tel. 14353

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest!

An beiden Tagen bieten wir folgendes Ostermenue an:

Markklößchensuppe, Lammbraten „Provinzialische Art“ mit Kroketten und Speckbohnen, Dessert

- sowie Essen nach Karte -

Werbeschriftzug PAULANER

Es freut sich auf Ihren Besuch Familie Koll

 

10.10.1986

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GASTHAUS „Alt Sayn

Morgen, 11.Oktober 1986, ab 20 Uhr

2. Alt Sayner Oktoberfest mit Tombola

unter Mitwirkung MGV Sayn

Für Stimmung sorgen das Duo Dieter und Bernd

Am 11. U. 12. Oktober bietet unsere Küche Original bayerische Spezialitäten

Alle Speisen auch außer Haus! Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Erika u. Peter Koll

5413 Bendorf, Abteistraße 41, Telefon 02622/14353

Werbschriftzug PAULANER

 

20.02.1987

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Man darf dat nett so eng siehe“

 

1987

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Gasthaus Alt Sayn, Abteistraße 41, 5413 Bendorf-Sayn, Telefon 02622/14353

An beiden Tagen bieten wir folgendes Ostermenü an:

Schweinefilet in Pfifferlingrahmsauce, Kroketten, frischer Spargel, Dessert - sowie Essen nach Karte

An Karfreitag bieten wir verschiedene Fischgerichte!

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest: Friedel und Erika

Werbeschriftzug Paulaner

 

19.02.1988

Pachtvertrag zwischen den Eheleuten Erich und Ingeborg Wiegershausen und Karin Brandt aus Weißenthurm.

 

Verpachtet werden die Gaststätte „Alt Sayn“ mit Pächterwohnung (3 Zimmer, Bad mit WC) und die Gaststätte (1 Gastraum mit Nebenraum, Küche, Damen- und Herren-WC, 1 Saal mit Nebenraum, Einstellplatz für PKW, Bierkeller“).

 

Februar 1988

Werbeanzeige

 

Gasthaus Alt Sayn

WIEDERERÖFFNUNG

am Mittwoch, dem 3.2.1988 um 14.00 Uhr, Abteistraße 41, 5413 Bendorf-Sayn, Tel. (02622) 14353, bietet Ihnen mit Fachpersonal Getränke und Speisen zu gut bürgerlichen Preisen

Es freuen sich auf Ihren Besuch: MARIANNE und VIKTOR, Werbung Wiegershausen, Werbung PAULANER

 

Februar 1989

Werbeanzeige im Kleeblatt

 

Gasthaus Alt Sayn

Abteistraße 41 - Bendorf-Sayn - Telefon (02622) 1 43 53

 

Gutbürgerliche Küche

Menues und kalte Büffets - auch außer Haus

Für Familienfeiern und Wandervereine, großer Saal abtrennbar bis 200 Personen

11.00 Uhr geöffnet. Sonntags ab 10.00 Uhr Frühschoppen, donnerstags Ruhetag

Es freuen sich auf Ihren Besuch: Anita und Werner Müller, Werbeschriftzug PAULANER

 

16.02.1990

Närrische Gesangstunde des Kath. Kirchenchor Sayn

Motto: „Kirchenchor Sään - kurz un klään!“

Wirt Werner Müller präsentiert den Büttenvortrag „Der Fremde“

 

1992

Karneval / „Närrische Gesangstunde“ des Kirchenchor

 

Wirt Werner Müller präsentiert den Büttenvortrag „Der König von Sayn

 

Februar 1993

Werbeanzeige im „Stadt-Anzeiger“

 

Speisegaststätte ALT SAYN Inh. Werner Müller

n     gut bürgerliche Küche

n     Gesellschaftsräume für 25-200 Personen

Abteistr. 41 - 5413 Bendorf-Sayn - Tel. 02622/14343 - privat: 02622/6376

 

1990

Karneval / „Närrische Gesangstunde“ des Kirchenchor

 

Wirt Werner Müller präsentiert den Büttenvortrag „Der Asylant“

 

31.03.1990

Die Laienspielgruppe des Turnverein Fernthal präsentiert im Saal das Theaterstück „Rambazamba am Lido Makkaroni“. Akteur ist u.a. der Sayner Ralf Krings.

 

24.11.1990

Die Laienspielgruppe des Turnverein Fernthal präsentiert im Saal das Theaterstück „Mit Küchenbenutzung“. Akteur ist u.a. der Sayner Ralf Krings.

 

01.12.1990

Essen für die aktiven Sängerinnen und Sänger des Kath. Kirchenchor Sayn, anschließend Jahreshauptversammlung mit dem Vorsitzenden Antonius Nett.

 

01.02.1991

„Närrische Gesangstunde“ des Kath. Kirchenchor im Saal

 

23.Februar 1992

1. Alt-Sayner Herrensitzung im Saal

„Heute haben die Damen Pause - die Männer machen große Sause!“

(Eintritt 8,-- DM, Einlass: 14.00 Uhr, Beginn: 15.11 Uhr)

Organisatoren sind Fred Bach und Wirt Werner Müller.

Durch das Programm führen Jürgen Barthel und Manfred Roth, Mitwirkende sind Fred Bach, Karl Müller, Horst Lauermann, Werner Müller, Otto Frank, Achim und Gunnar. Das Männerballett aus Mülhofen tritt auf. Musik macht Achim Neuss aus Andernach.

 

März 1992

Die Laienspielgruppe des Turnverein Fernthal präsentiert im Saal das Theaterstück „Quartett im Doppelbett“. Akteur ist u.a. der Sayner Ralf Krings.

 

07.Februar 1993

2. (und letzte) Alt-Sayner Herrensitzung im Saal

(Beginn: 15.11 Uhr - Eintritt: 10,-- DM)

 

Juni 1994

Handzettel

 

La Vera Cucina Italiano

Essen in gemütlicher Atmosphäre zu fairen Preisen

Durchgehend warme Küche von 11.00 Uhr bis 24.00 Uhr

Ristorante San Marino, 5 Minuten vom Schmetterlingshaus

Unsere besondere Attraktion: Speisen Sie in unserer gemütlichen „Grotte“

Abteistraße 41 - 56170 Bendorf-Sayn - Telefon 02622-14353

Die echte italienische Küche

 

Oktober 1994

Werbeanzeige

 

Gaststätte Zum Raubritter

ehem. Hardy

Abteistraße 41 - 56170 Bendorf-Sayn

Wir haben eröffnet

Die gute Küche unter der Burg

 

Inhaber ist M. Wolfermann

 

August 1995

Werbeanzeige

Gaststätte Zum Raubritter

Inh. M . Wolfermann

Abteistraße 41 - 56170 Bendorf-Sayn - Tel. 02622/14353

Deutsche und Italienische Küche auch zum Mitnehmen

 

Feiern aller Art - Party-Service

Die gute Küche unter der Burg

 

05.Oktober 2001

Werbeanzeige

 

Wir sind wieder für Sie da!!!
NEUERÖFFNUNG

Freitag, 5.Oktober ab 16.00 Uhr

SPEISEGASTSTÄTTE Alt Sayn

Abteistr. 41 - Bendorf-Sayn - Tel. 02622/907599

 

Auf unsere „alten Stammgäste“ freuen wir uns sehr - natürlich auch auf viele „neue“ Gäste.

In gemütlicher Atmosphäre begrüßen wir Sie gerne. Anita und Werner Müller

Werbeschriftzug Bier Reuschenbach - Werbeschriftzug Bitburger

 

 

Quellennachweis:

·          © eigenes Heimatarchiv Sayn Peter Siebenmorgen (www.heimatarchiv-sayn.de) mit Unterlagen von Fritz Bode und Franz-Josef Nieth

·          mündl. Informationen von Hildegard Schwarz, geb. Hardy vom 11.08.2003

·          mündl. Informationen von Heinz und Lissy Siebenmorgen vom 13.08.2003

·          mündl. Informationen von Werner und Anita Müller

·          mündl. Informationen von Fritz Pohlmann vom 13.08.2003

·          Archiv Bendorfer Zeitung im Besitz der Stadt Bendorf

  • Quellenstudium im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum Bendorf, 08/2003
  • Unterlagen von Erika von der Heiden, Schweiz, 08/2003

 

 

© Heimatarchiv Sayn - Peter Siebenmorgen 2002 - 2009